Sicher. Gesund. Miteinander.
Unfallkasse lebt Kampagne im eigenen Haus - Teil 1
Stellen Sie sich vor, die Kultur im Betrieb soll verändert werden, aber niemand interessiert sich dafür! Beschäftigten, auch mit Führungsaufgaben, eine andere Art des Denkens und Handelns näherzubringen, gehört zu den schwierigsten Veränderungsprozessen überhaupt. Eine Hürde, die auch die Unfallkasse Rheinland-Pfalz nehmen will, um die Kampagne kommmitmensch nachhaltig im eigenen Haus umzusetzen. Schritt für Schritt ist man hier dabei, sie ins Haus zu tragen.
Wie alles begann
Sie kennen es aus Ihrem eigenen Arbeitsumfeld. Ein neues Projekt beginnt mit der Gründung eines Arbeitskreises, oft unter Beteiligung externer Beraterinnen und Berater.
So sollte auch unser Projekt beginnen. Allerdings entschieden wir – der Geschäftsführer, die stellvertretende Geschäftsführerin zusammen mit den Personalvertretungen und der Gleichstellungsbeauftragten–, auf externe Unterstützung zu verzichten.
Den Verantwortlichen war es wichtig, alle mitarbeitenden Menschen von Beginn an mitzunehmen.
Der Arbeitskreis setzt sich aus zehn Kolleginnen und Kollegen aller Abteilungen zusammen. Unser Geschäftsführer Manfred Breitbach begleitet das Projekt beratend im Hintergrund und sorgt für Unterstützung, wenn diese benötigt wird. Anstehende Veränderungsprozesse werden dadurch ermöglicht.
Klarer Arbeitsauftrag
Der Arbeitsauftrag an den Arbeitskreis lautete: „Gestalten Sie eine interne Veranstaltung zu kommmitmensch.“ Sie soll sich befassen mit den Themen:
- Werte
- Haltung
- Verständnis füreinander
- Miteinander
- Zusammenhalt
Erstes Arbeitskreistreffen
Die erste Frage des Arbeitskreises war: Starten wir eine Kulturinitiative oder nehmen wir uns gezielt der Themen an, die die Kolleginnen und Kollegen bewegen? Die Mitglieder des Arbeitskreises entschieden sich gegen die Kulturinitiative. Der Arbeitskreis war sich einig, dass dies nur gelingen kann, wenn der Prozess transparent und nachhaltig gestaltet wird und keine Laune des Augenblicks ist. Wie wir den Projektverlauf angegangen sind, wie sich aus einer Idee eines Kulturtages ein Prozess entwickelt hat, wie uns die Einbindung der Kolleginnen und Kollegen gelingt, werden wir weiter berichten.